Das 7-Stationen Programm

Das 7. Stationen Programm ist ein von Danijel Marsanic entwickeltes System das sich aus den Bereichen der Psychologie, der Emotionalen und Körperlichen Arbeit, der Soziologie und der Kommunikation entwickelt hat. Das 7. Stationen Programm spricht alle Bereiche des Menschlichen Daseins an. Von körperlicher, bis zur Emotionalen und geistigen Ebene.

Im Folgenden werden wir in die einzelnen Bereiche des 7. Stationen Programmes eintauchen.

Fundament

In der ersten Station versuchen wir herauszufinden, was uns Sicherheit, Stabilität und Geborgenheit vermittelt. Außerdem werden wir einen Blick auf unsere aktuelle Lebenssituation werfen (den Jetzt Zustand). Jedoch ist der ernsthafte Blick auf die Realität nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite zeigt uns auf, welches Potenzial in uns steckt und wohin wir gelangen können, wenn wir bereit sind, unseren eigenen Weg zu gehen.

Dafür braucht es neben der Stabilität und der Sicherheit auch ein Verständnis für unsere ganz individuellen Werte, den Grundpfeiler unserer Existenz. Denn nur wenn wir wissen, was uns wichtig ist, können wir uns dafür auch einsetzen. Für all die Themen, die wir in der ersten Station antreffen, brauchen wir Stärke und Durchsetzungsvermögen. Mithilfe von unterschiedlichen Übungen aus den Bereichen des Kampfsports und der Körpertherapie geben wir den Teilnehmer/innen etwas Konkretes an die Hand, womit sie sich darauf vorbereiten können.

Kreativität

In der zweiten Station geht es darum aufzuzeigen, dass alle schöpferische und kreative Kräfte in sich tragen, die sie in die Lage versetzen, ein Leben passend nach den individuellen Wünschen zu gestalten. Durch die Vergegenwärtigung unserer eigenen Rolle als Schöpferin oder Schöpfer unserer Zukunft, können wir uns von den Normen und Wünschen anderer befreien und uns unserer eigenen Interessen bewusst werden. Dies ermöglicht eine Beschäftigung mit Fragen wie: Worin möchte ich meine Zeit investieren? Worin möchte ich besser werden? Wir werden eine Landkarte aus unseren Interessen kreieren und einen Plan zur Verwirklichung des Ziels.

Das bedeutet jedoch auch, dass wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen müssen. Wir werden aufzeigen, wie wichtig es ist, sich bewusst zu machen, was uns auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene ernährt. Wir werden erkennen, was uns schadet und was uns voranbringt.

Auf unserer Reise werden wir unterschiedlichen Menschen begegnen und wir werden früher oder später mit Menschen in Kontakt kommen müssen. Daher ist es wichtig, Fähigkeiten zu entwickeln, wie wir mit anderen in Kommunikation treten. Diese Fähigkeiten sind nicht nur außerhalb der Schule relevant, sondern bereits in der Klasse. Wie gehe ich mit meinen Mitschülern und Mitschülerinnen um?  Was benötige ich, um mit anderen ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam in der Zukunft zu agieren.

Außerdem werden wir uns mit den Themen Scham und Selbstbewusstsein auseinandersetzen. Denn wenn wir beginnen unser Leben in die Hand zu nehmen, werden wir auf Themen und Glaubenssätzen stoßen, die es verhindern, das Leben anzupacken und in unsere Kraft zu kommen. Deshalb werden wir versuchen einen Raum der Verletzlichkeit zu kreieren, in dem jeder in die Lage versetzt werden soll, sich Selbst anzunehmen. Gleichzeitig kann durch unterschiedliche körperliche und theatertherapeutische Übungen an der Stärkung des Selbstbewusstseins gearbeitet werden.

Umsetzung und Willensstärke

Das Ziel der dritten Station ist es, sich auf ein Interesse festzulegen, welches in die Tat umgesetzt werden soll. Denn nur wer bereit ist einen Weg zu gehen, wird auch ankommen. Dafür benötigen wir Entscheidungskraft. Dieses fällt vielen Menschen schwer und sollte deshalb bewusst unterstützt werden. Durch unterschiedliche Übungen aus dem Kampfsportbereich helfen wir euch dabei, diese zu kultivieren und zu integrieren. Im nächsten Schritt geht es darum, zu lernen, wie man realistische Ziele setzt und diese priorisiert und sortiert. 

Nachdem wir uns bewusst für einen Weg entschieden haben, setzen wir uns mit der Frage des Zeitmanagements auseinander. Denn der Weg zum Ziel sollte durchdacht und strukturiert sein. Gemeinsam werden wir einen Wochenplan erstellen, der euch unterstützen soll, euer Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Auf unserem Weg zu uns Selbst und unserem Vorhaben werden uns Zweifel begegnen, mit denen wir uns auseinandersetzen wollen. Wir werden durch unterschiedliche Übungen unser Selbstbewusstsein stärken und Selbstzweifel überwinden.

Mitteilen und Öffnen

In der vierten Station werden wir lernen, welche Gefühle und Emotionen es gibt. Wie sie sich bemerkbar machen und warum wir sie ernst nehmen sollten. Wir lernen die Angst vor den Emotionen zu verlieren und versuchen sie mit auf unseren Weg zu nehmen. Damit sie für uns und nicht gegen uns arbeiten. In der vierten Station lernen wir den Kompass unserer Emotionen zu verstehen, der uns zeigt, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Das Praktizieren von Selbstannahme und Selbstakzeptanz ist einer der Grundpfeiler dieser Station.

In der vierten Station werden wir ebenfalls das Thema der Öffnung und der Begegnung antreffen. Denn damit wir andere Menschen mit unseren Vorstellungen und Werten erreichen können, müssen wir uns ihnen öffnen.

Oft gibt es in Firmen oder Schulen viele zwischenmenschliche Konflikte, die ein gemeinschaftliches Miteinander verhindern. Daher möchten wir auch diese Schattenseiten betrachten und das Potenzial und die Öffnung jedes einzelnen wertschätzen lernen. Denn nur wenn wir uns alle miteinander annehmen und respektieren, kann daraus ein schöpferischer Prozess entstehen.

Abschließend werden wir versuchen, uns in der Klasse zu öffnen und uns den anderen zu zeigen, in Form einer Sache die uns am Herzen liegt. Es kann etwas sein für das wir uns einsetzen wollen, oder was wir in Zukunft beruflich machen wollen. Gemeinsam werden wir einen Kreis der Anerkennung und des Annehmens kreieren.

Kommunikation

In Station fünf begegnen wir erneut dem Thema Kommunikation, doch dieses Mal auf eine andere Art. Wir beschäftigen uns mit unserem Sprechapparat und allem, was dazu gehört. Wie gehe ich mit meiner Stimme um, was sagt meine Stimme über mich aus? Und was muss ich tun, damit ich mit meiner Stimme den Raum erfülle.

In vorigen Stationen haben wir uns bereits bewusst gemacht, was uns am Herzen liegt. Jedoch kommt jetzt noch dazu, für was wir uns einsetzen möchten und für was wir unsere Stimme erheben möchten. Dies geschieht in Form eines selbstgewählten Referats oder Präsentation, über etwas das uns am Herzen liegt. Dieses mitteilen kann auf unterschiedliche Arten geschehen, sei es Kreativ oder eben durch einen verbalen Austausch.

Wenn man sich mit dem Thema Sprache beschäftigt, findet man sich automatisch auch mit dem Thema Raum konfrontiert. Wie viel Raum muss ich mir nehmen, um mich wohl und angenommen zu fühlen. Gleichzeitig wird uns aber auch bewusst, dass andere ebenfalls ihren Raum haben möchten und dass wir nicht einfach so machen können, was wir wollen. Wir sind in stetiger Kommunikation und Austausch mit unserer Umwelt. Oft gibt es in Gruppen Spannungen, die auf individuelle Raumüberschreitungen zurückzuführen sind.

Mit dem Bewusstsein für den Raum, wächst auch die Wahrnehmungsfähigkeit für zwischenmenschliche Interaktion. Wenn wir wollen, dass uns zugehört wird, so sollten wir auch lernen, anderen zuzuhören. Die fünf Arten der Kommunikation helfen uns dabei zu verstehen, wie wir effektiv miteinander kommunizieren können. Auch in unserem zukünftigen Leben werden wir eine Vielzahl an Gesprächen führen, deswegen ist es unabdingbar, eine gesunde Form der Kommunikation zu entwickeln.

Abschließend werden wir erfühlen, was wir benötigen, um uns aufrichtig und ehrlich zu fühlen, damit wir in Zukunft nicht mehr den Kopf hängen lassen müssen, sondern voller Selbstachtung aufrecht stehen können.

Vision, Verkörperung und Potenzial

In der Station Nummer sechs werden wir es mit unseren Gedanken zu tun haben. Wir werden gemeinsam erforschen, welche Gedanken in uns sind und welche Auswirkungen sie auf uns haben. Ein weiteres Thema auf das wir treffen werden, sind Glaubenssätze. Glaubenssätze können negativ auf uns wirken und verhindern, dass wir in unsere Kraft kommen. Sich seiner eigenen Glaubenssätze bewusst zu machen, ermöglicht ein stabiles Fundament für die Zukunft.

Außerdem werden wir mit theatertherapeutischen Mitteln arbeiten. Wir werden in die unterschiedlichsten gedanklichen Rollen schlüpfen und diese verkörpern, um zu veranschaulichen, welche Kraft die Gedanken in uns haben.

Nachdem wir begriffen haben, wie Gedanken auf uns wirken, werden wir sie zu unseren Gunsten ausrichten. Wir werden eine Vision unseres höheren Ichs erstellen und eine gedankliche Realität erstellen, für die es sich lohnt die Reise seines eigenen Lebens zu beginnen.

Reflexion und Wertschätzung

Die siebte Station bildet den Höhepunkt unserer gemeinsamen Reise und kann wie das Erreichen einer Bergspitze betrachtet werden. Am letzten Tag werden wir zusammenfassend auf die Woche zurück blicken und schauen, was in dieser Woche entstanden ist. Wir werden gemeinsam die Arbeit der vergangenen Tage reflektieren und das Endergebnis der Gruppe präsentieren.

Die Reise zu sich Selbst und der Weg zu seiner Zukunft wird nicht leicht sein. Wir werden lernen, was es wirklich bedeutet abzuschalten und wie wir neue Energie auftanken können. Dafür werden wir einen kleinen Ausflug an einen Ort unternehmen, an dem wir das Gefühl haben, abschalten zu können.

Abschließend wollen wir mit einer gemeinsamen Feier, zu der alle etwas zu Essen mitbringen, die Woche ausklingen lassen. Damit alle für ihren weiteren Weg ein Gefühl von Sicherheit und Zusammenhalt mitnehmen können, schließen wir mit einem gemeinsamen Ritual ab.

Mehr Informationen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Das 7 Stationen Programm

Das 7-Stationen-Programm ist ein von Danijel Marsanic entwickeltes System, das sich aus den Bereichen der Psychologie, der emotions- und körperbasierten Arbeit, der Soziologie und der Kommunikationslehre entwickelt hat. Das 7-Stationen-Programm spricht alle Bereiche des menschlichen Daseins an. Von der körperlichen, über die emotionale bis hin zur geistigen Ebene.

Im Folgenden werden wir in die einzelnen Bereiche des
7-Stationen-Programms eintauchen.

Fundament

In der ersten Station versuchen wir herauszufinden, was uns Sicherheit, Stabilität und Geborgenheit vermittelt. Außerdem werden wir einen Blick auf unsere aktuelle Lebenssituation werfen (den Jetzt Zustand). Jedoch ist der ernsthafte Blick auf die Realität nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite zeigt uns auf, welches Potenzial in uns steckt und wohin wir gelangen können, wenn wir bereit sind, unseren eigenen Weg zu gehen.

Dafür braucht es neben der Stabilität und der Sicherheit auch ein Verständnis für unsere ganz individuellen Werte, den Grundpfeiler unserer Existenz. Denn nur wenn wir wissen, was uns wichtig ist, können wir uns dafür auch einsetzen. Für all die Themen, die wir in der ersten Station antreffen, brauchen wir Stärke und Durchsetzungsvermögen. Mithilfe von unterschiedlichen Übungen aus den Bereichen des Kampfsports und der Körpertherapie geben wir den Teilnehmer/innen etwas Konkretes an die Hand, womit sie sich darauf vorbereiten können.

Kreativität

In der zweiten Station geht es darum aufzuzeigen, dass alle schöpferische und kreative Kräfte in sich tragen, die sie in die Lage versetzen, ein Leben passend nach den individuellen Wünschen zu gestalten. Durch die Vergegenwärtigung unserer eigenen Rolle als Schöpferin oder Schöpfer unserer Zukunft, können wir uns von den Normen und Wünschen anderer befreien und uns unserer eigenen Interessen bewusst werden. Dies ermöglicht eine Beschäftigung mit Fragen wie: Worin möchte ich meine Zeit investieren? Worin möchte ich besser werden? Wir werden eine Landkarte aus unseren Interessen kreieren und einen Plan zur Verwirklichung des Ziels.

Das bedeutet jedoch auch, dass wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen müssen. Wir werden aufzeigen, wie wichtig es ist, sich bewusst zu machen, was uns auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene ernährt. Wir werden erkennen, was uns schadet und was uns voranbringt.

Auf unserer Reise werden wir unterschiedlichen Menschen begegnen und wir werden früher oder später mit Menschen in Kontakt kommen müssen. Daher ist es wichtig, Fähigkeiten zu entwickeln, wie wir mit anderen in Kommunikation treten. Diese Fähigkeiten sind nicht nur außerhalb der Schule relevant, sondern bereits in der Klasse. Wie gehe ich mit meinen Mitschülern und Mitschülerinnen um?  Was benötige ich, um mit anderen ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam in der Zukunft zu agieren.

Außerdem werden wir uns mit den Themen Scham und Selbstbewusstsein auseinandersetzen. Denn wenn wir beginnen unser Leben in die Hand zu nehmen, werden wir auf Themen und Glaubenssätzen stoßen, die es verhindern, das Leben anzupacken und in unsere Kraft zu kommen. Deshalb werden wir versuchen einen Raum der Verletzlichkeit zu kreieren, in dem jeder in die Lage versetzt werden soll, sich selbst anzunehmen. Gleichzeitig kann durch unterschiedliche körperliche und theatertherapeutische Übungen an der Stärkung des Selbstbewusstseins gearbeitet werden.

Umsetzung und Willensstärke

Das Ziel der dritten Station ist es, sich auf ein Interesse festzulegen, welches in die Tat umgesetzt werden soll. Denn nur wer bereit ist einen Weg zu gehen, wird auch ankommen. Dafür benötigen wir Entscheidungskraft. Dieses fällt vielen Menschen schwer und sollte deshalb bewusst unterstützt werden. Durch unterschiedliche Übungen aus dem Kampfsportbereich helfen wir euch dabei, diese zu kultivieren und zu integrieren. Im nächsten Schritt geht es darum, zu lernen, wie man realistische Ziele setzt und diese priorisiert und sortiert. 

Nachdem wir uns bewusst für einen Weg entschieden haben, setzen wir uns mit der Frage des Zeitmanagements auseinander. Denn der Weg zum Ziel sollte durchdacht und strukturiert sein. Gemeinsam werden wir einen Wochenplan erstellen, der euch unterstützen soll, euer Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Auf unserem Weg zu uns Selbst und unserem Vorhaben werden uns Zweifel begegnen, mit denen wir uns auseinandersetzen wollen. Wir werden durch unterschiedliche Übungen unser Selbstbewusstsein stärken und Selbstzweifel überwinden.

Mitteilen und Öffnen

In der vierten Station werden wir lernen, welche Gefühle und Emotionen es gibt. Wie sie sich bemerkbar machen und warum wir sie ernst nehmen sollten. Wir lernen die Angst vor den Emotionen zu verlieren und versuchen sie mit auf unseren Weg zu nehmen. Damit sie für uns und nicht gegen uns arbeiten. In der vierten Station lernen wir den Kompass unserer Emotionen zu verstehen, der uns zeigt, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Das Praktizieren von Selbstannahme und Selbstakzeptanz ist einer der Grundpfeiler dieser Station.

In der vierten Station werden wir ebenfalls das Thema der Öffnung und der Begegnung antreffen. Denn damit wir andere Menschen mit unseren Vorstellungen und Werten erreichen können, müssen wir uns ihnen öffnen.

Oft gibt es in Firmen oder Schulen viele zwischenmenschliche Konflikte, die ein gemeinschaftliches Miteinander verhindern. Daher möchten wir auch diese Schattenseiten betrachten und das Potenzial und die Öffnung jedes einzelnen wertschätzen lernen. Denn nur wenn wir uns alle miteinander annehmen und respektieren, kann daraus ein schöpferischer Prozess entstehen.

Abschließend werden wir versuchen, uns in der Klasse zu öffnen und uns den anderen zu zeigen, in Form einer Sache, die uns am Herzen liegt. Es kann etwas sein für das wir uns einsetzen wollen, oder was wir in Zukunft beruflich machen wollen. Gemeinsam werden wir einen Kreis der Anerkennung und des Annehmens kreieren.

Kommunikation

In Station fünf begegnen wir erneut dem Thema Kommunikation, doch dieses Mal auf eine andere Art. Wir beschäftigen uns mit unserem Sprechapparat und allem, was dazu gehört. Wie gehe ich mit meiner Stimme um, was sagt meine Stimme über mich aus? Und was muss ich tun, damit ich mit meiner Stimme den Raum erfülle.

In vorigen Stationen haben wir uns bereits bewusst gemacht, was uns am Herzen liegt. Jedoch kommt jetzt noch dazu, für was wir uns einsetzen möchten und für was wir unsere Stimme erheben möchten. Dies geschieht in Form eines selbstgewählten Referats oder Präsentation, über etwas das uns am Herzen liegt. Dieses mitteilen kann auf unterschiedliche Arten geschehen, sei es Kreativ oder eben durch einen verbalen Austausch.

Wenn man sich mit dem Thema Sprache beschäftigt, findet man sich automatisch auch mit dem Thema Raum konfrontiert. Wie viel Raum muss ich mir nehmen, um mich wohl und angenommen zu fühlen. Gleichzeitig wird uns aber auch bewusst, dass andere ebenfalls ihren Raum haben möchten und dass wir nicht einfach so machen können, was wir wollen. Wir sind in stetiger Kommunikation und Austausch mit unserer Umwelt. Oft gibt es in Gruppen Spannungen, die auf individuelle Raumüberschreitungen zurückzuführen sind.

Mit dem Bewusstsein für den Raum, wächst auch die Wahrnehmungsfähigkeit für zwischenmenschliche Interaktion. Wenn wir wollen, dass uns zugehört wird, so sollten wir auch lernen, anderen zuzuhören. Die fünf Arten der Kommunikation helfen uns dabei zu verstehen, wie wir effektiv miteinander kommunizieren können. Auch in unserem zukünftigen Leben werden wir eine Vielzahl an Gesprächen führen, deswegen ist es unabdingbar, eine gesunde Form der Kommunikation zu entwickeln.

Abschließend werden wir erfühlen, was wir benötigen, um uns aufrichtig und ehrlich zu fühlen, damit wir in Zukunft nicht mehr den Kopf hängen lassen müssen, sondern voller Selbstachtung aufrecht stehen können.

Vision, Verkörperung und Potenzial

In der Station Nummer sechs werden wir es mit unseren Gedanken zu tun haben. Wir werden gemeinsam erforschen, welche Gedanken in uns sind und welche Auswirkungen sie auf uns haben. Ein weiteres Thema, auf das wir treffen werden, sind Glaubenssätze. Glaubenssätze können negativ auf uns wirken und verhindern, dass wir in unsere Kraft kommen. Sich seiner eigenen Glaubenssätze bewusst zu machen, ermöglicht ein stabiles Fundament für die Zukunft.

Außerdem werden wir mit theatertherapeutischen Mitteln arbeiten. Wir werden in die unterschiedlichsten gedanklichen Rollen schlüpfen und diese verkörpern, um zu veranschaulichen, welche Kraft die Gedanken in uns haben.

Nachdem wir begriffen haben, wie Gedanken auf uns wirken, werden wir sie zu unseren Gunsten ausrichten. Wir werden eine Vision unseres höheren Ichs erstellen und eine gedankliche Realität erstellen, für die es sich lohnt, die Reise seines eigenen Lebens zu beginnen.

Reflexion und Wertschätzung

Die siebte Station bildet den Höhepunkt unserer gemeinsamen Reise und kann, wie das Erreichen einer Bergspitze betrachtet werden. Am letzten Tag werden wir zusammenfassend auf die Woche zurückblicken und schauen, was in dieser Woche entstanden ist. Wir werden gemeinsam die Arbeit der vergangenen Tage reflektieren und das Endergebnis der Gruppe präsentieren.

Die Reise zu sich Selbst und der Weg zu seiner Zukunft wird nicht leicht sein. Wir werden lernen, was es wirklich bedeutet abzuschalten und wie wir neue Energie auftanken können. Dafür werden wir einen kleinen Ausflug an einen Ort unternehmen, an dem wir das Gefühl haben, abschalten zu können.

Abschließend wollen wir mit einer gemeinsamen Feier, zu der alle etwas zu Essen mitbringen, die Woche ausklingen lassen. Damit alle für ihren weiteren Weg ein Gefühl von Sicherheit und Zusammenhalt mitnehmen können, schließen wir mit einem gemeinsamen Ritual ab.

Mehr Informationen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Nach oben scrollen

Station 1: Fundament

In der ersten Station versuchen wir herauszufinden was uns Sicherheit, Stabilität und Geborgenheit Vermittelt. Außerdem werden wir einen Blick auf unsere aktuelle Lebenssituation werfen (den Jetzt Zustand) . 

Jedoch ist der ernsthafte Blick auf die Realität nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite zeigt uns auf welches Potenzial in uns steckt und wohin wir gelangen können, wenn wir bereit sind unseren eigenen Weg zu gehen. 

Dafür braucht es neben der Stabilität und der Sicherheit auch ein Verständnis für unsere ganz individuellen Werte, den Grundpfeiler unserer Existenz. Den nur wenn wir wissen was uns wichtig ist können wir uns dafür auch einsetzen. Für all die Themen die wir in der ersten Station Auftreffen brauchen wir Stärke und Durchsetzungsvermögen. Mithilfe von unterschiedlichen Übungen aus dem Bereichen des Kampfsports und der Körpertherapie geben wir den Teilnehmern/innen etwas Konkretes an die Hand mit dem sie sich darauf vorbereiten können.